Concept Cab - The Future Genius - TU Dresden

Genius Cab für bauma-Preis in der Kategorie Design nominiert

TU Dresden ConceptCap

Die vom "Concept Cab Cluster" entwickelte Kabine überzeugt durch Human Centered Design

(Baiern, 19. Januar 2016) Die Genius Cab ist in der Kategorie Design für den bauma Innovationspreis nominiert. Die Kabine ist die Innovation des neu gegründeten ‚Concept Cab Clusters‘ (CCC), ein Netzwerk aus bekannten OEM-Zulieferern und renommierten Wissenschaftlern der Branche und wird auf der bauma im April 2016 erstmals dem Fachpublikum präsentiert. Zu den Clustermitgliedern gehören die Unternehmen AURORA, BOSCH, Fritzmeier, GRAMMER, HELLA, HYDAC, MEKRA Lang, SAVVY® Telematic Systems AG, S.M.A., die Designagentur Lumod sowie die Technische Universität (TU) Dresden und der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik e.V. (VDBUM) und Max Bögl. Ziel ist es, OEMs der Baumaschinenindustrie und Landtechnik sowie Herstellern von Industriegabelstaplern und Flurförderfahrzeugen das große Potenzial effizienter Systemintegration zu verdeutlichen. Entsprechend sind in die ‚Genius Cab‘ zukunftsweisende Features der beteiligten Clusterpartner integriert, die hinsichtlich Sicherheit, Bedienbarkeit, Fahrerkomfort, Wartung und Design Maßstäbe auf den internationalen Märkten setzen.

Sicherheit, Komfort und Ergonomie für die Bediener
Das Leitmotiv Human Centered Design setzt durch den hochwertigen, großzügig dimensionierten Innenraum den Fokus auf einen maximal ergonomischen Arbeitsplatz. Durch konsequente Systemintegration und kompromisslose Ausrichtung auf den Bediener wird die Arbeitssicherheit erhöht und die Effizienz gesteigert. „Die Stichworte lauten Informationsmanagement und Klarheit. Entsprechend gibt es nur noch einen zentralen Touch-Monitor. Die emotionale Ansprache des Nutzers folgt dem gestalterische Ansatz zum Trend des Cocooning und trägt so dem Schutz- und Wohlfühlbedürfnis des Menschen Rechnung“, so Wanja S. Steinmaier, Geschäftsführer der Agentur Lumod, die sich zusammen mit der TU Dresden für das Design der Kabine verantwortlich zeichnet.

Dieser Ansatz setzt sich auch im Exterieur fort: Angelehnt an einen geschliffenen Diamanten, eingefasst in eine starke Fassung, trägt der additiv angesetzte, modulare Exo-ROPS/FOPS zusammen mit den Verkleidungselementen aus Kunststoff die Glaskanzel der Kabine mit facettierten Fensterflächen. Diese geben viel Sicht frei und reduzieren durch die Ausrichtung in spezifischer Winkelung den unerwünschten Distortion-Effekt. Systemintegration wird auch im Außendesign groß geschrieben. Die im toten Winkel der A-Pfosten ausgerichteten Protection-Rails übernehmen nicht nur ihre Funktion als Teil des Überroll-Schutzkäfigs, sondern dienen auch als Handlauf, Kabelführung und Signature-Element durch die LED-Beleuchtung und unterstützen die Kühlung der LEDs der integrierten Arbeitsscheinwerfer. Diese sind in der Lage, gezielt Teilbereiche von der Ausleuchtung auszunehmen, um Blendwirkungen zu vermeiden. So kann beispielsweise bei einem Radlader die gehobene Schaufel ausgeblendet und das Licht an ihr vorbeigeführt werden.

Mit ihrer unverwechselbaren Silhouette visualisiert die Genius Cab ihre Innovationskraft und unterstreicht ihren markenbildenden Charakter. Dieses Potenzial wird zusätzlich durch die formgebenden Lichtlinien gesteigert, welche sich markenspezifisch anpassen lassen. Denn die Wiedererkennung der Markenzugehörigkeit und ein einzigartiges und unverkennbares Design wird auch im Off-Highway-Bereich immer wichtiger.

Weitere Informationen sind unter: www.cabconceptcluster.com und ab Januar im gemeinsamen Blog verfügbar. Dieser berichtet über Hintergrundinformationen der technischen Features der einzelnen Clusterpartner sowie über die geplanten Aktionen auf der bauma 2016.

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Rückfragen an die Presse:
Silke Brügel, inspire pr GmbH
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Tel: +49 152 34 32 46 03

oder:
Mag. (FH) Sandra Schmölz-Döring
HELLA Marketing Global Off-Highway
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Tel: +43 1 606 89 20-1280


Mecalac MWR - Mecalac France

Mecalac entwickelt neue Mobilbagger-Generation

Mecalac MWR

Mobilbagger sind das Kerngeschäft von Mecalac, das sich durch seine grundlegend neuartigen Maschinen als Akteur auf diesem Markt etabliert hat. Mecalac ist davon überzeugt, dass das Angebot im Bereich der Maschinen für Bau und öffentliche Arbeiten Innovationen benötigt. Deshalb ist Mecalac kontinuierlich auf der Suche nach praktischen Baustellenlösungen.

Durch seine bewährte Strategie der Marktbeobachtung der Maschinenanwender im Einsatz auf der Baustelle, hat Mecalac einen Verbesserungsschwerpunkt bei Mobilbaggern identifiziert: die dynamische Stabilität. Der Aufbau dieser Maschinen, mit der Pendelachse am Unterwagen, einem Oberwagen und dem Drehkranz, führt per Definition zu einem erhöhten Schwerpunkt. Hieraus ergibt sich ein Stabilitätsmangel, der zu Unbehagen und Unsicherheit führt. Zudem muss der Fahrer aufgrund des erhöhten Kabinenzugangs unnatürliche und manchmal sogar riskante Bewegungen durchführen. Ebenso erschwert die Position des Dieseltanks am Oberwagen das Befüllen mit der Tankpistole.

Auf diese dreifache Herausforderung – die Stabilität, die Zugänglichkeit, sowie der Tankvorgang – reagiert Mecalac mit einem neuen Mobilbaggerkonzept, dem MWR.

Lösungen für den Anwender
Den Schwerpunkt nach unten zu verlagern, scheint die geeignete Lösung zu sein. Was gibt es stabileres als einen Teleskoplader, dessen hauptsächliche Funktion das Handling von Lasten während des Fahrens ist? Diese maximale Stabilität wird vor allem durch eine Kabine, die so niedrig wie möglich zwischen den Rädern angebracht wird, erzielt. Es muss also über den charakteristischen Aufbau der Maschine nachgedacht werden. Die Lösung liegt in der Verschmelzung von Teleskoplader und Mobilbagger.

Anstatt den bestehenden Mobilbaggern neue Lösungen hinzuzufügen, haben die Designer von Mecalac sich entschieden, ein völlig neues Konzept zu entwickeln, das aus der Vereinigung der charakteristischen Drehung eines Mobilbaggers und der Stabilität eines Teleskopladers entsteht. Alle Bauteile, die sich im Oberwagen befinden, wurden so niedrig wie möglich angebracht. Die Form des Oberwagens und des Unterwagens wurden im Hinblick auf die Bewegung der Räder völlig neu durchdacht. Das Ziel ist es, den Oberwagen so niedrig wie möglich zwischen den Rädern zu positionieren und dabei die Rundumdrehung beizubehalten. Dies sind die unerlässlichen Entwicklungskriterien für die Verbesserung der dynamischen Stabilität des zukünftigen Mecalac-Baggers. Ein neuer Stabilitäts- und Hubleistungsstandard ist geboren: Mecalac kündigt seine neue MWR-Serie an.

Eine Herausforderung des Designs: die Entwicklung einer einzigartigen Maschine, deren Funktionen sich aus einer einheitlichen und ausgewogenen „Architektur“ erkennen lassen. Die Kontinuität der Linien und die Spannung der Oberflächen verleihen der Maschine eine unvergleichbare Dynamik und heben ihre Mobilität und Stabilität besonders hervor. Mit Augenmerk fürs Detail, der geeigneten Nutzung neuer Bauteile und fortschrittlichen Technologien, ermöglicht Mecalac einen großen Schritt in der Entwicklung von Baumaschinen. Die beabsichtigte Stabilität zeigt sich klar und deutlich in der Form der Maschine und der Integration des drehbaren Oberwagens mit dem Unterwagen. Die Kontinuität der Linien zwischen dem oberen und unteren Teil betont diese Integration, indem die Maschine scheinbar "am Boden verankert" wird.

Design für die Praxis
Tanken: Der Fahrer tankt täglich. Dank einer neuartigen Drehdurchführung, notwendig für den Erhalt der Rundumdrehung, konnte der sonst auf dem Oberwagen platzierte Tank in den Unterwagen zwischen den Rädern integriert werden. Das Tanken auf Stehhöhe einer Person ist einfach, schnell und sicher.
Zu dieser täglichen Aufgabe kommen die verschiedenen Wartungstätigkeiten, die der Bediener an seiner Maschine durchführen muss, um ihre Leistung und Lebensdauer zu garantieren. Die betroffenen Bauteile, wie Motor, Hydraulikpumpen usw. liegen jetzt so niedrig wie möglich und sind unbedenklich vom Boden aus zugänglich, ohne dass der Bediener oder Techniker auf die Maschine steigen muss. Die Wartung kann ruhig und effizient durchgeführt werden.

Zugänglichkeit der Kabine: Die zu erklimmende Höhe bis zur Fahrerkabine ist beim Mobilbagger MWR niedriger. Die Stufen liegen direkt in der Verlängerung des Eingangs zur Kabine. Die beiden Handläufe (links und rechts) können gegriffen werden, ohne dass der Arm oder die Handgelenke gedreht werden müssen. Der Abstieg ist ebenso ergonomisch: Der Fahrer stellt die Füße automatisch auf die Stufen, es besteht keine Rutschgefahr. Stürze, Brüche, Muskelprobleme – viele Beschwerden, die durch häufiges Besteigen der Fahrerkabine entstehen, werden dank des neuen für den Komfort und die Sicherheit des Bedieners konzipierten Aufbaus erheblich verringert.

Dynamische Stabilität: Die Form der Maschine mit ihrem komplett in den Unterwagen integrierten Oberwagen, bringt deutlich die Stabilität zum Ausdruck. Durch die Senkung des Schwerpunkts ist die Maschine quasi mit dem Boden verankert. Im Fahrbetrieb, einschließlich des Handlings von Lasten, zeigt sich die Ausgewogenheit des neuen Mobilbaggers von Mecalac. Auch die Bedienerschnittstelle wurde ganz neu konzipiert. Mit einem einzigen Wahlschalter an Bord kann der Bediener einfach eine der Funktionen auswählen: Arbeiten, Fahren, Parken. Die komplette Maschine, die pendelnde Achse, das Motormanagement, die Scheinwerfer… passen sich automatisch dem ausgewählten Bedienmodus an. Mann und Maschine bewegen sich in völliger Sicherheit, die täglichen Aufgaben werden stressfrei erledigt und die Leistung sowie die Produktivität auf der Baustelle sind garantiert.

Eine bewährte Designstrategie
Die Mecalac-Bagger bewegen sich im städtischen Bereich. Ihr modernes Design integriert sich in der Umgebung und stellt sogar ein qualitatives Element dar. Das innovative und neuartige Aussehen trägt zur visuellen Identität der Marke bei.
Die Herausforderung und die Lösung von Problemen sind ebenso wesentliche Bestandteile der DNA von Mecalac, wie das ausgezeichnete und innovative Design. Die neuen Mobilbagger von Mecalac sind nicht nur praktische, effiziente und rentable Arbeitsmaschinen, sondern bestechen auch durch ihr Design, das sich in höchstem Maße in die städtische Umgebung einfügt.
Bei der Mecalac Gruppe ist Design ein fester Bestandteil. Die Designerteams der R&D- und Marketingabteilungen bringen Kunst, Technik und gesellschaftliche Werte zusammen, um Maschinen zu entwickeln, die dem Menschen und seiner Umgebung dienen.

"Design ist eine starke Komponente der Identität der Mecalac-Produkte. Es ist nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Funktionalität, Sicherheit und Ergonomie... Es ist bekannt, dass der Kauf einer Maschine ebenso von ihrem Aussehen wie vom Komfort und der Leistung bestimmt wird. Was schön ist, verkauft sich besser..."
Henri Marchetta
Vorstandsvorsitzender
GROUPE MECALAC S.A.

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Triple-Boom Ausleger-System - Tadano Faun GmbH

TADANO präsentiert eine Weltneuheit: Der ATF 600G-8 steht für die neue Generation der Großkranklasse.

Tadano Faun TripleBoom

Der neue 8-Achser von TADANO vereint in sich eine revolutionäre Weltneuheit mit bewährten Funktionen zum wirtschaftlichen Vorteil für Kranbetreiber. Das Besondere am ATF 600G-8 liegt im Weglassen der im Großkransegment etablierten Abspannung. Den Konstrukteuren der deutschen TADANO Tochter in Lauf an der Pegnitz ist es mit dem neuentwickelten „Triple-Boom System“ gelungen, den Kranbetrieb wesentlich zu vereinfachen.

Heben ohne Abspannung
TADANO nennt sein innovatives Auslegersystem „Triple-Boom System“, weil es anders als klassische Teleskopausleger nicht aus einer, sondern aus drei Teleskopröhren besteht, die dem Gesamtsystem in Summe zu jeder Zeit eine besonders hohe Biege- und Torsionssteifigkeit verleihen. Die Gründe hierfür liegen in der Physik: Je weiter das Material, aus dem ein Tragwerk besteht, von der Mitte des Systemquerschnitts entfernt liegt, desto stabiler ist das Gesamtsystem. Genau dieser Grundsatz wurde beim neuen Triple-Boom System in die Tat umgesetzt: Die Masse des insgesamt zur Verfügung stehenden Stahls verteilt sich beim neuen Triple-Boom System nicht mehr nur auf einen Hauptausleger, sondern zusätzlich auf zwei über sogenannte Schotts verbundene Teleskopröhren, die vom Mittelpunkt des Systemquerschnitts weiter entfernt liegen und das Gesamtsystem damit deutlich stabiler machen als das klassische Ein-Teleskop-Auslegersystem. Das Gewicht des neuen Triple-Boom System ist damit durchaus vergleichbar mit dem klassischer Auslegersysteme, ein Umstand, der den Konstrukteuren von TADANO vor dem Hintergrund der sich stetig verschärfenden Achslastthematik ein zentrales Anliegen war. So wird auch der neue 8-Achser die in vielen Ländern auf der Straße einzuhaltenden 12 t pro Achse erfüllen.

Mehr Stabilität durch intelligente Verbolzung
Im Kern beruht das neue Triple-Boom System damit „lediglich“ auf einer optimierten Materialverteilung und nicht etwa auf einer hochkomplexen und damit störanfälligen Technologielösung. So werden auch die einzelnen Teleskope des neuen Triple-Boom System mit dem bewährten TADANO Einzylindersystem aus- und einteleskopiert und die Verbolzung der Teleskope unterscheidet sich im Prinzip nicht von anderen TADANO Modellen. Mit einer Ausnahme: Es werden nun die Teleskope von 3 Röhren anstatt von nur 1 Röhre miteinander verbolzt. Um die Zuverlässigkeit des neuen Auslegersystems dennoch zu gewährleisten, wurde von den Konstrukteuren eine gleichzeitige Verbolzung aller 3 Röhren von Beginn an ausgeschlossen und eine alternative Lösung gesucht und gefunden: Alle 3 Röhren des neuen Triple-Boom System werden unabhängig voneinander, nacheinander verbolzt, zunächst die Teleskope der oberen beiden Zusatzröhren, der sogenannten Power Tubes, und dann die Teleskope der Hauptröhre. „Auf diese Weise bekommen wir sogar nochmal mehr Stabilität ins System als mit einer gleichzeitigen Verbolzung“, so Andreas Hofmann, Projektleiter des neuen TADANO 8-Achsers. Auch in diesem Punkt besticht das neue Triple-Boom System also durch seine Einfachheit.

Starke Traglasten und mehr Wirtschaftlichkeit
Die hohe Biege- und Torsionssteifigkeit des Triple-Boom System wirkt sich naturgemäß positiv auf das Traglastprofil des neuen 8-Achsers aus. Dazu ebenfalls Andreas Hofmann: „Unsere Kunden können sich auf einen Kran freuen, der in Summe gut mit vergleichbaren Modellen in seiner Klasse mithalten kann. Nur eben mit dem großen Vorteil, dass diese Traglastpotenziale wesentlich einfacher abgerufen werden können, weil er die Abspannung quasi immer mit dabei hat. Ein besonderes Augenmerk sollten unsere Kunden auf die kurzen bis mittleren Auslegerlängen werfen, wo der Einsatz einer separaten Abspannung noch nicht wirkungsvoll ist. Hier kann ich schon jetzt die ein oder andere Überraschung versprechen.“

Für Kranbetreiber bedeutet der Wegfall der Abspannung gleichzeitig auch den Wegfall des zeitlichen und finanziellen Aufwands, der mit dem Transport, dem Rüsten und dem Betrieb einer Abspannung verbunden ist. Darüber hinaus bedeutet es aber auch einen wesentlich geringeren Durchschwenkradius des neuen 8-Achsers im Vergleich zu vergleichbaren Großkranen mit abgespannten Teleskopauslegern und damit mehr Einsatzmöglichkeiten auf engen Baustellen wie z. B. in Raffinieren, im Anlagenbau oder in Innenstädten. Auf einen gemeinsamen Nenner gebracht, bedeuten all diese Vorteile mehr Wirtschaftlichkeit für den Kranbetreiber über die gesamte Nutzungsdauer des Krans hinweg.

Bewährtes weitergedacht
Neben der Weltneuheit des „Triple-Boom System“ verfügt der ATF 600G-8 über ein erweitertes Leistungsspektrum, das seine Wirtschaftlichkeit zusätzlich steigert. Weil die Platzverhältnisse auf vielen Baustellen eng sind und der Kran oftmals nicht in voller Breite abgestützt werden kann, können Kranfahrer beim ATF 600G-8 auf die Asymmetrische Abstützbasisüberwachung zurückgreifen. Unnötige Traglasteinbußen durch eine eingeschränkte Abstützbasis werden dadurch vermieden. Die Funktionsweise: Die Länge aller 4 Abstützträger wird durch Längengebersensoren automatisch bestimmt und über den Drehwinkel die Position des Oberwagens erfasst. Anschließend werden beide Werte der Kransteuerung mitgeteilt, die dann die maximal möglichen Traglasten freigibt, und zwar – das ist das Besondere – separat für jeden einzelnen Sektor der 4 Abstützträger. Der gesamte 360°- Traglastbereich wird auf diese Weise in 4 Sektoren geteilt, die jeweils in Abhängigkeit von der Abstützträgerlänge maximiert werden. Dadurch kann das Traglastpotenzial des ATF 600G-8 bestmöglich ausgenutzt werden. Die TADANO Soft-Stop- Sicherheitseinrichtung verhindert, dass der Kranfahrer versehentlich beim Drehen in Überlastbereiche hineinschwenkt und die Last in diesen Bereich hineinpendelt.

Die bewährte AML-Kransteuerung wurde weiterentwickelt und bietet für den ATF 600G-8 noch mehr Sicherheit und einen spürbar verbesserten Bedienkomfort. So stehen dem Kranfahrer in der Oberwagenkabine unter anderem 2 neue Farb-Displays zur Verfügung. Das Hauptdisplay kann entweder per Touch, über Tasten oder einen Dreh-Drück-Knopf bedient werden. Es zeigt das Bild von 2 Kameras und lässt sich elektronisch neigen, um es den aktuellen Lichtverhältnissen anzupassen. Das Zusatzdisplay verfügt über eine weitere Kameraansicht und ist für eine noch komfortablere Bedienung herausnehmbar. Damit jedoch nicht genug: Der Kranfahrer kann für zahlreiche Informationen selbst entscheiden, auf welchem Display er sich diese anzeigen lassen möchte. Auf Wunsch kann er neue zusätzliche Infos über die verschiedenen Betriebszustände des Krans abrufen, wie zum Beispiel den durchschnittlichen Dieselverbrauch, die Öltemperatur oder den Füllstand des Hydrauliköls.

Auch beim Antrieb stellt TADANO die Wirtschaftlichkeit in den Mittelpunkt. So ist auch das neue Flaggschiff mit 2 separaten Motoren ausgestattet (625 PS im Unterwagen bzw. 354 PS im Oberwagen). Hier bleibt sich TADANO als einziger Kranhersteller treu und liefert seine Produkte bis in die 70-t-Klasse mit Ober- und Unterwagenmotor aus. Die Motoren stammen von Mercedes-Benz und entsprechen der neuesten Abgasnorm Euromot 4/Tier 4f. Detaillierte Informationen zum Triple-Boom System und zu den optimierten Funktionen finden Sie unter: www.ATF600G-8.com.

Pressekontakt:
Margarita Arnst
T: +49 9123 185 5372 | E: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
TADANO FAUN GmbH | www.tadanofaun.de

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